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Freitag, 28. Juli 2017

Wo ist Kalle … oder je oller je doller ...

6. und letzter Radtag, Freitag 28.7.2017


Daten:   a) 101 km mit 1900 HM
              b) 104 km mit 1750 HM


Zum Abschluss der Tour sollte es nochmal über einen letzten großen Col gehen.


Auch der 2109 m hohe Col de Vars wurde als Berg der 1. Kategorie auf der diesjährigen Tour de France befahren. Bevor es direkt an den Aufstieg ging, wurden noch schnell die bisher auf dem Tacho gebuchten Höhenmeter geprüft: über 10.500 HM mit der Aussicht auf weitere gut 1500⁠⁠ Höhenmeter.




Das Ziel der Tour, der kleine Ort Embrun am östlichen Ende des Lac de Serre-Ponçon, dem größten Stausee Frankreichs, lag nur gut 20 Straßen Kilometer von Guillestre entfernt. 


So hatte Kalle für sich beschlossen, den Col de Vars bis oben zu fahren um dann zu wenden und sich danach auf direktem Weg nach Embrun zu begeben.

Die anderen freuten sich auf die hinter den erneut 19 Kletterkilometern folgenden 40 Abfahrtskilometer. Kurz vor dem Sommet schreibt der Reiseführer von einem kleinen Badesee direkt am Relais Napoleon. 


Robert überlegte kurz seine passend zum grünen PSC Trikot eingepackte, schwimmtaugliche und halb durchsichtige Triahose anzuziehen, entschied aber dann angesichts der Höhenlage des Sees dagegen.




Der Tag sollte der heißeste der ganzen Woche sein und oben am Pass mussten diesmal keine Westen und Armlinge übergestreift werden. 





Nachdem alle bis auf Kalle angekommen waren, ging es hinab im ColKoller Express 


und über Barcelonette rasant Richtung See, wobei eine Kaffee/Eispause nicht fehlen durfte! 😃



Die noch eingeplanten kleineren Anstiege wurden von einem Teil der Gruppe geschickt umfahren, ohne jedoch viele Höhenmeter gegenüber den noch nach weiteren lüsternden einzusparen. Letzt endlich waren es diejenigen die noch einen weiteren Col (den Col de Pontis, 1301 m) benötigten um auch den „wahren“ ColKoller zu bekommen.



Nach insgesamt über 100 km rechneten nun alle bei rund 35 Grad Kalle in Badehose im Hotelpool oder am Strand vorzufinden. Aber der war noch gar nicht eingetroffen… „wo ist Kalle“???
👀??? 👀
Schnell ein Bier für die Innen- und ein Sprung in den See für die Außenkühlung. 



Und zurück am Hotel saß Kalle: er hatte auf halber Passhöhe in Vars einen Kaffee  getrunken, in der Gewissheit sich bereits oben zu befinden... Er hatte sich kurzfristig doch anderes entschieden und wollte die langen Abfahrt genießen … hatte aber den starken Gegenwind nicht auf dem Plan gehabt und musste sich dann ohne Unterstützung durch den ColKoller Express alleine durchschlagen.


Beim Abendessen wurde unsere zurückgelegte Tour de France nochmal rekapituliert. Mit großer Freude wurde festgestellt  daß  wir trotz der großen Truppe und den unwägbarkeiten einer solchen Tour (über und durch die französichen Alpen)  keinen Sturz, keine (Rad) Panne und sogar keinen einzigen Platten zu verzeichnen hatten!!!

Hier noch der Vogelflug unseres 6. und letzten Radtages!


Kommentare:

  1. Sehr schön, vor allem, dass ihr alle wieder heile angekommen seid. Herzlichen Glückwunsch an alle für die vollbrachten Leistungen

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  2. Freut mich, dass alles so gut geklappt hat, da wurde das Tour de France-Feeling noch etwas verlängert...ansonsten UNBEDINGT nachahmenswert;-)

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